Weihnachtsgrüße

Euch allen ein frohes und gesundes, liebevolles Weihnachten 😃

Und hier meine kleine traditionelle Weihnachtsbotschaft:

WWW - Weil Wunder werden

„Wunder geschehn fast jeden Tag – alles wird neu mit einem Schlag. Auch wenn du glaubst, es kann nicht sein, geschieht was Wunderbares wie von ganz allein. Wunder entstehn, wenn man sie lässt - wenn man dran glaubt, ganz felsenfest. Wenn jeder macht, was er nur kann, geschieht was Wunderbares, glaub mir, irgendwann.“ (aus „Wunder geschehn“, Frank Ramond, aus dem Musical „Das Wunder“)

Des Trösters Wort mahnt hilflos schlicht: ein großer Junge weint doch nicht – und wischt die Tränen fort. Der Junge schluckts, so sei es drum, von innen weich, von außen stumm – und Liebe bleibt ein großes Wort.

Tränen haben eine reinigende Wirkung, sagt man. Sie können Ausdruck von Trauer sein, von Freude oder sogar von großem Glück. Tränen können sogar leuchten, wie der Mond sich auf dem Wasser spiegelt und sie sind so salzig, dass sie einem guten Essen die passende Würze verliehen. Tränen sind etwas Kostbares, ein Zeichen, das der Sprache der Seele entspringt, die Übersetzung dessen, was der Mund nicht auszusprechen vermag. Tränen können gut tun, und miteinander vergossen, werden sie zum Geschenk.

Es gibt viele Gründe zu weinen, verunsichert zu sein, Angst zu haben – und in vielen Lichtern, die dieser Tage brennen, klingt weniger Freude, denn Trauer mit. Denn Feuer kann Vieles. Der Wunsch eine Kerze anzuzünden zog mich bei meiner weihnachtlichen Heimkehr nach Berlin an die Gedächtniskirche und inmitten der flackernden Lichter, der Frage des Warums und der Unfassbarkeit, wollten sich auch Tränen den Weg bahnen. Und in all diesen Lichtern und Botschaften lag ein einziger Gedanke: Wir sind verletzt und wir trauern, aber wir lassen uns nicht einschüchtern! Vielleicht ist das etwas, das sich in ein neues Jahr mitnehmen lässt.

Ich hatte vor ein paar Tagen das Glück noch einmal das Musical „Das Wunder“ zu sehen, ein viertes Mal. Wenn gerade zu dieser Jahreszeit von Wundern gesprochen wird, mag das mitunter kitschig, vielleicht sogar etwas abgehoben erscheinen. Und dennoch, es liegt, wie so oft in der Definition einer Sache, darin, was tatsächlich in dem Wort Wunder verborgen sein kann. Es geht im Stück schmunzelnd und tiefgehend emotional darum, was es ausmacht lebendig zu sein und zueinander zu finden, Barrieren im ganz persönlichen Kontext zu überwinden. Das zu erreichen kann ein Wunder sein. Und so ist ein Wunder auf einmal nichts Abgehobenes mehr, sondern die logische, wunderbare Konsequenz eines Weges. Und, ein altes Sprichwort bringt es da auf den Punkt: Von Nichts kommt nichts. Das ist etwas, was ich mir an diesem Weihnachtsfest und für das neue Jahr wünsche: ein Wunder – immer wieder. Und ich möchte, dass wir gemeinsam über Barrieren und Horizont blicken, dass wir erkennen, dass jede Form von Fanatismus und Ausgrenzung nur weitere Barrieren und Leid schafft. Und ich möchte 2017 weiter dafür sorgen, dass es die Liebe ist, die mir zugrunde liegt. Und lasst uns große Jungen und Mädchen sein, die miteinander von Herzen lachen und weinen können.

„Du und ich, wenn wir zusammenhielten, dann wären wir unsterblich, einfach unsterblich. Wir beide könnten groß sein. Wir könnten uns besiegen. Zum Träumen ist es lang noch nicht zu spät. Wir beide könnten groß sein, alle Grenzen biegen. Zusammen sind wir beide, Du und Ich, unendlich mehr als Du und Ich, weil du ein Wunder bist für mich.“

(aus „Wir beide könnten groß sein“, Frank Ramond, aus dem Musical „Das Wunder“)

Frohe Weihnachten und ein glückliches und gesundes 2017


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